Workshop
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16.11.2018 – Probebühne, Podewil | 9:30 - 17:30 Uhr

Intersektionalität: verstrickt und zugenäht!

Informationen

Datum

16.11.2018


Uhrzeit

9:30 - 17:30 Uhr


Ort

Probebühne, Podewil , Klosterstraße 68 , 10179 Berlin


Sprache

Der Workshop findet in deutscher Lautsprache statt.


Zugänglichkeit

Das Podewil ist bedingt barrierefrei. Zugang gibt es über eine Rampe an der Vorderseite des Hauses (Klosterstraße) und den Aufzug, oder über eine Rampe im Hof an der Rückseite des Gebäudes (Eingang Waisenstraße). Mit dem Fahrstuhl sind alle Stockwerke erreichbar. Unterstützung bei der Türöffnung ist möglich. Bitte kontaktieren Sie bei Bedarf die Pforte unter 030 24749 700 oder über die Gegensprechanlage.


Intersektionale Perspektiven auf Privilegien und Macht im Kulturbetrieb

Intersektionalität gehört zu den Begriffen und Konzepten, die im Kulturbetrieb zunehmend verwendet werden – teils mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen darüber, was Intersektionalität bedeutet und wie eine intersektionale Praxis aussieht. Im Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick auf Sprache, Bilder und Narrative, die im Kulturbereich immer wieder präsent sind. Inwiefern werden unterschiedliche Zugehörigkeiten, Positionierungen, Diskriminierungen und deren Überschneidungen und Beeinflussungen sichtbar? Wie werden sie verhandelt? Wie interagieren unterschiedliche Formen der Diskriminierung und welche Auswirkungen hat dieses Zusammenwirken auf die Lebens- und Arbeitssituation von Menschen?

Der Workshop gibt eine Einführung in das Konzept „Intersektionalität“ und bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, eine intersektionale Perspektive auf den Kulturbetrieb einzunehmen. Dafür braucht es die Bereitschaft, sich selbst, die eigene Positionierung, die Machtverhältnisse im (Berufs-)Alltag und die eigenen Privilegien zu reflektieren.

Wir werden uns mit unterschiedlichen Übungen zunächst dem Themenfeld zuwenden und dann im Rahmen eines World-Cafés diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Ausschlüsse und Diskriminierungen in der kulturellen Praxis zu thematisieren und Strategien gegen sie zu entwickeln.

Zur Workshopleitung

Der Workshop wird von Nina Khan und Jana_Lou Herbst geleitet. Nina Khan ist Trainerin für machtkritische Bildungsarbeit. Sie arbeitet unter anderem zu den Themen Diskriminierung, Rassismuskritik und Empowerment, Intersektionalität, koloniale Kontinuitäten und kritische Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit. Nina Khan hat zum neuen Geberland Indien in der Entwicklungszusammenarbeit und dem staatlichen indischen Entwicklungsdiskurs promoviert. Jana_Lou Herbst arbeitet seit mehreren Jahren im Bereich der politischen, machtkritischen Bildungs- und Antidiskriminierungsarbeit zu Themen wie Rassismuskritik, Sexismus, Queer_Feminismus und Diversität, gibt Trainings und moderiert. Seit diesem Jahr schreibt Jana_Lou Herbst eine Doktorarbeit zu Themen der kritischen Diversitätspraxis und Antidiskriminierung in Organisationen.

Anmeldung

Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Platzkapazität ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Anmeldung garantiert noch keine Teilnahme. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen erst nach Ablauf der Anmeldefrist die Teilnahme ggfs. bestätigen können. Wir bitten Sie, anderen Teilnehmer*innen den Vortritt zu lassen, wenn Sie zeitlich nicht am ganzen Workshop teilnehmen können. Bitte melden Sie sich bis zum 7. November an.

Nutzen Sie bitte für die Anmeldung folgendes Anmeldeformular: https://goo.gl/forms/KVGwG5mqelgLAg1A2

 

Wenn Sie Fragen zu oder Probleme mit dem Anmeldeformular haben, kontaktieren Sie uns gerne per Mail an diversitaet@kulturprojekte.berlin

Unter Datenschutz finden Sie unsere Informationen zum Datenschutz.

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